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Aufgaben und Zielsetzung:
Vorrangiges Ziel der Station ist es, Patienten und Findlinge nach Genesung oder Aufzucht wieder in die freie Wildbahn zu entlassen sowie schnelles Eingreifen bei akuten Bedrohungen gefährdeter Tierarten
Patienten
Jedes Jahr werden mehr als 150 verunfallte Vögel - vor allem aus dem Raum Wien, Niederösterreich und dem Burgenland - in der Station versorgt. Die medizinische Erstversorgung und/oder Operationen werden von der Univ.-Klinik für Geflügel,Ziervögel, Reptilien und Fische der Veterinärmedizinischen Universität Wien vorgenommen. Die weitere Pflege und Vorbereitung zur Freilassung erfolgt in der Station.
Verletzte Tiere, die nicht mehr für die Freiheit geeignet sind, bleiben in der Station. Sie werden Ammentiere für die zahlreichen Jungvögel. In der Station wird Handaufzucht vermieden, da von Hand aufgezogene Jungtiere später für eine Freilassung nicht mehr geeignet sind.
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Findlinge
Mehr als 250 Jungvögel werden jedes Jahr von Ammentieren in der Station aufgezogen. Von diesen Jungvögeln können 95 bis 100% wieder freigelassen werden.
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Organisation, Durchführung und Mitarbeit von und an Artenschutzprojekten
Hier steht vor allem das Bartgeierprojekt in den Alpen im Vordergrund. Weitere Projekte gibt es für: Mönchsgeier, Habichtskauz, Schleiereule, Steinkauz, Schmutzgeier, Wiesenweihe, Sakerfalke und Europäische Sumpfschildkröte
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Hilfestellung bei Beschlagnahmungen und Verwahrung beschlagnahmter Tiere
Noch immer gibt es Menschen, die Tiere ohne Genehmigung halten, illegal über die Grenze bringen oder die Betreuung ihrer Tiere schwerwiegend vernachlässigen. Bei Tier-, Natur- und Artenschutzverfahren werden Sachverständigengutachten des Stationsleiters, Dr. Hans Frey, eingeholt.
Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der Tiere nach Beschlagnahmen, sind weitere Schwerpunkte der Station.
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Spontane Einsätze sind:
Bergung von Tieren
Brutplatzsicherungen,
Horstbewachungen,
Recherchen bei Vergiftungsfällen und Aushorstungen.
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Öffentlichkeitsarbeit
Informationsstände,
Zusendung von Informationsmaterial,
Auskünfte Beratung per Telefon oder direkt vor Ort.
Personen/-Gruppen-Führungen
Forschung und Lehre
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